Jan Assmann: Reinholds "Hebräische Mysterien" und Schillers "Die Sendung Moses"


Jan Assmann: Reinholds "Hebräische Mysterien" und Schillers "Die Sendung Moses"

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Jan Assmann: Reinholds "Hebräische Mysterien" und Schillers "Die Sendung Moses"

[Lichtblicke. Jenaer Vorträge und Schriften Band 2, herausgeben von Helmut Hühn in Zusammenarbeit mit Sven Schlotter]

ISBN: 978-3944830346

Erscheinungsjahr: 2014

Erscheinungsort: Jena

Ausstattung: 50 Seiten, Softcover

 

Carl Leonhard Reinholds und Friedrich Schillers Schriften gehören in den Kontext philosophischer Auseinandersetzungen um die Religion, die nicht nur im Ereignisraum Jena-Weimar um 1800 die geistigen Eliten in ihren Bann schlagen. Beide, Reinhold wie Schiller, historisieren die Religion und rekonstruieren ihre Geschichte politisch. Reinhold zeigt in den Hebräischen Mysterien (1788), dass bereits Mose dem All-Einen huldigte: Aus den ägyptischen Mysterien habe Mose einen philosophischen Gottesbegriff übernommen, diesen aber aus politischen Gründen vor seinem Volk geheim gehalten und in das Gewand eines nationalen Schutzgottes gehüllt. Friedrich Schiller greift in seiner Jenaer Vorlesung Die Sendung Moses (1790) Grundgedanken Reinholds auf und radikalisiert die Kritik an der politischen Instrumentalisierung der Religion. Diese Radikalisierung nimmt aber zugleich das zentrale Anliegen Reinholds auf: die Verwandlung blinden Glaubens in ein Organ der Vernunft.

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